Wissenswertes

"Die Regenbogen Flagge"

Der Kapstädter Erzbischof Tesmond Tutu traf die passende Bezeichnung der "Rainbow Nation" - der Regenbogen Nation" wegen des Völkergemisches und der Verschiedenheit der Einwohner Südafrikas.
Und genauso farbenfroh wie die Bevölkerung ist auch die neue Flagge Südafrikas. Mittlerweile fühlen sich die Menschen egal welcher Hautfarbe mit der farbenbunten Flagge verbunden und sehen sie als ein Symbol der Erneuerung.

Die Farben der Flagge stehen für:

Schwarz:
die nicht weiße Bevölkerung
Gelb:
(Gold) der Reichtum an Bodenschätzen und die immer scheinende Sonne Südafrikas
Grün:
das grüne Land
Rot:
das Blut, das bei den Befreiungskämpfen vergossen wurde
Blau:
die Farbe der Ozeane und das Blau des Himmels
Weiß:
die weiße Bevölkerung


Wissenswertes aus der südafrikanischen Küche

Was wir unter Südafrikanischer Küche verstehen, besteht hauptsächlich aus den Einflüssen der Burischen (Holländischen), Indischen, Malaiischen und Schwarzafrikanischer Küche.


Braai:

Die Lieblingsbeschäftigung der Südafrikaner, egal welcher Hautfarbe, ist das Grillen unter freiem Himmel, das in Südafrika Braai (sprich: Brei) genannt wird und auf die Buren zurückzuführen ist.
Braai ist so beliebt in Südafrika, das man sogar in Städten auf Bürgersteigen, in Parks oder öffentliche Anlagen überall auf grillende Menschen trifft.


Fisch & Meeresfrüchte:
Die Auswahl der Fische die gefangen wird und frisch auf den Teller kommt ist riesig.
Sie reicht von Snoek, Yellowtail, Seeteufel Austern, Muscheln, Kingklip, Kabeljau bis hin zu Crayfish, einer Hummerart die eines der beliebtesten Delikatessen in Südafrika ist.
Besonders oft findet man "Line Fish" auf den Speisekarten der Restaurants. Es ist aber keine eigene Fischart, sondern heißt so viel wie "Fang des Tages".


Exotische Früchte:

Zu jeder Jahreszeit reifen in Südafrika die verschiedensten Früchte wie Mangos, Ananas, Weintrauben, Orangen, Äpfel, Papayas und Aprikosen.
Ein frischer Obstsalat oder frisch gepresster Saft, ein Genuss.


Die Küche der Burden:
Die niederländische Küche der Buren hat sich den Gegebenheiten des Landes angepasst.
Gewürze aus der indischen und malaiischen Küche werden zum verfeinern der burischen Gerichte verwendet.
Fleisch wird gerne getrocknet und stark gewürzt (Biltong). Diese Zubereitung stammt noch aus der Zeit der Voortrekker, als trocknen noch die einzige Konservierungsart war.
Doch die Vorliebe für Biltong ist geblieben, Südafrikaner essen Biltong als Snack zwischen den Mahlzeiten.
Das Fleisch für Biltong wird meistens von Kudu, Gemsbock oder Springbock genommen und seltener auch von Strauss, Rind oder von Elefanten und ist vom Geschack her recht gewöhnungsbedürftig.
Sehr beliebt ist auch "Potjiekos","Bredie "ein Eintopfgericht, das in einem gußeisernen Kochtopf über offenem Feuer langsam köchelnd zubereitet wird.


Die indische Küche:
Currys mit Reis oder Roti, einem Fladenbrot, ein himmlischer Genuss.
Besonders die exotischen Gewürze die aus Indien, Indonesien oder anderen Teilen Asiens mit den Sklaven nach Südafrika gebracht worden sind, geben den Gerichten ihren besonderen Geschmack.


Die malaiische Küche:
Die malaiische Küche spielt eine bedeutsame Rolle in Südafrika. Mit den Sklaven aus Malaysia kamen die europäischen Einwanderer mit deren Gerichte in Berührung.
Von nun an wurden viele burischen Gerichte mit dem Einfluss und den Gewürzen der malaiischen Küche zubereitet. Welchen Einfluss dies auf die südafrikanische Küche hatte ist noch heute bemerkbar. Der Begriff "Kap-malaiische Küche" ist in Südafrika allgegenwärtig. Ihre Gewürze, die süß-sauren Saucen, die sauer eingelegten Gemüse und Fische. Die Bekanntesten Gerichte der malaiischen Küche sind marinierte Fleischspiese (Sosaties), schmackhafte Eintopfgerichte (Bredie), Fleisch-Auflauf mit Curry (Bobotie) und natürlich der gelbe Reis mit Rosinen (Geelrys).


Schwarzafrikanische Küche:
Das Grundnahrungsmittel der schwarzen und damit auch der ärmsten Bevölkerungsschicht ist ein steifer weißer Maisbrei, der "Mealie Pap" genannt wird. Dazu wird gerne eine scharfe Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Chilies gegessen. . Oft werden auch Kartoffelscheiben beigefügt um den Brei schmackhafter zu machen.

Sehr gerne werden auch Getreidegerichte gegessen.
Eine Spezialität ist Mopani, Raupen die getrocknet und dann frittiert oder gekocht werden.
Ein Gericht das manchem Touristen Mut beim Verkosten abverlangt.